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Bericht Dr. Diether Fink 2009 bis 2011
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Unser ja schon traditioneller Besuch war im Herbst 2009 geplant, diesmal allerdings als Überfall der Familie Fink: Bruder und Sohn mit jeweils Frau, Schwester und Partner, dazu Kristl Moosbrugger. Bis auf Kristl waren alle anderen noch nie in diesem so schönen Land gewesen. Alle wollten sich nicht nur von den Schönheiten der Region, sondern auch von der Entwicklung des Spitals, von dem sie schon viel gehört und gelesen haben, sich noch nie aber ein persönliches Bild machen konnten, überzeugen. Sie waren alle restlos begeistert, was sich hier, ausgehend von 4 Menschen in Vorarlberg, alles entwickelt hat. Auch die regelmässigen Besucher können sich nicht nur über die Zunahme von Baukörpern, sondern auch über die Verbesserung des med. Angebotes und die Verbreiterung der Angebotspalette freuen. Am 6.11.2009 wurde dann ein riesiges Dankesfest zu Ehren meiner Person auf der Festterrasse im Beisein der Spitalsmannschaft und politischer wie gesellschaftlicher Prominenz gefeiert, wo auch alle Ersthelfer der so grandiosen Entwicklung des Dhulikhel- Hospital bedankt wurden. Was konnten wir an finanzieller Unterstützung beitragen:
Drei Monate Dhulikhel Hospital –
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| Arbeiten im Produktionsraum der Apotheke. |
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| Das neue KU -Gebäude. |
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| Der Vizepräsident zu Besuch im DH. |
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| Die Krankenhausansicht von der Schwesternschule. |
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| Im Tonstudio für die neue Dokumentation. |
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| Medikamentenausgabe während gratis Healthcamp. |
Folgende Ärzte, bzw. Krankenschwestern wurden von uns zur Weiterbildung eingeladen:
2007 Dr. Anjana - Gynäkologin - Landesfrauenklinik Linz, KH Kirchdorf für 6Wochen
2008 Dr. Diepak Shrestha - Orthopäde - Diakonissenkrankenhaus Schladming für 3 Monate
2009 Sulekha Shrestha und Rabina Prajapati - Krankenschwestern - AKH Linz für 3
Monate
2010 Dr. Suman Raj Tamrakar - Gynäkologe - Landesfrauenklinik Linz für 3 Monate
2010 Dr. Amit Tamrakar - Dermatologe - AKH Linz für 3 Monate
2011 Dr. Upadhyaya Chandan - Zahn- und Kieferchirurg - AKH Linz für 3 Monate
Medizinische Instrumente und Geräte wurden im Wert von 50.000,-€ übergeben.
Für Umbauaktivitäten und Stromanlage wurden 20.000,-€ beigesteuert.
Unterstützt werden wir großzügig von den ÖVP-Frauen in Linz unter der Leitung von Fr. Dir. Waltraud Kaltenhuber!
Ebenso große Hilfe bekommen wir von unseren Patientinnen.
Dr.Chandan ist am 29.6.11 mit viel neuem Wissen und europäischen "Kulturelebnissen"
in seine Heimat zurückgekehrt und die Fam. Payr freut sich schon auf den nächsten "Familienzuwachs" aus Dhulikhel! NAMASTE.
VON WALTER FINK
Ich habe den Versuch unternommen – und bin ziemlich kläglich gescheitert. Die
Götterwelt des Hinduismus ist, zumindest kurzfristig, nicht wirklich zu erschließen. Kleine Einblicke kann man bekommen, Klarheit scheint nicht erreichbar. Das gilt aber nicht nur für den Besucher in Nepal, das gilt auch für die Bewohner. Denn die Vielfalt von
Gottheiten und Ritualen ist allzu verwirrend. Religion bildet den Mittelpunkt des Lebens im Himalaja-Staat, Götter sind omnipräsent. Kein Ort, an dem man ihnen nicht begegnen würde, in den staubigen Straßen der Millionenstadt Kathmandu ebenso wie an abgelegenen Plätzen und romantisch gelegenen Hügeln, unvorstellbar große Tempelanlagen betritt man ebenso wie kleine Hausaltärchen. Götterverehrung findet allerorten statt, denn die Götter finden sich überall, in der Natur, in Steinen, Gewässern oder Bäumen und Bergen. Achtzig bis neunzig Prozent der Bevölkerung von Nepal bekennen sich zum Hinduismus. Drei Götter stehen am Zenith des Hindu-Pantheons: Brahma als der Schöpfer, Vishnu als der Erhalter und Shiva als der Zerstörer. Nur scheinbar bilden diese drei Aspekte einen Gegensatz, in der Vorstellung der Hindus ergeben sie eine Einheit. Auch die vielen tausend Untergottheiten gehören zu dieser Einheit, denn jede Verehrung eines Gottes erreicht schließlich Brahma, so wie jeder Wassertropfen den Ozean erreicht. Neben den vieltausend Göttern werden auch erleuchtete Heilige, etwa Buddha, verehrt. Zehn Prozent der Nepalesen sind Buddhisten – überraschen wenig eigentlich, wenn man bedenkt, daß Buddha (der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „Erleuchteter“) unter dem Namen Siddharta Gautama (wir erinnern uns des Buches von Hermann Hesse) um 563 vor Christus in
Nepal geboren wurde. Friedlich leben sie nebeneinander, Hinduisten und Buddhisten,
ihre Tempel und Orte der Verehrung stehen nebeneinander, manchmal miteinander,
der Pagodenbau eines hindusitischen Tempels neben dem Stupa der Buddhisten.
Es war eine für mich völlig neue, eine fremde, ungeachtet dessen faszinierende Welt, in die ich vor kurzem trat. Eine Welt voll von Wundern, voll von Kunstschätzen, verteilt auf kleinstem Raum. Der Schweizer Geologe Toni Hagen schrieb in seinem Buch „Nepal“ schon vor dreißig Jahren: „Wenn der Begriff Wunderland eine Berechtigung außerhalb der Märchenwelt haben sollte, dann hat er sie hier: dem Wunderland Nepal. Der Reisende entdeckt Wunder über Wunder, es gibt wahrscheinlich nur wenige Länder der Erde, in denen man so viele Kunstschätze auf einem so kleinen Gebiet finden kann wie im Kathmandutal.“ Toni Hagen hat recht, man fällt von einem Wunder in das andere, man
hat kaum Zeit, sich vom einen zu erholen, das eine wirklich im Auge und im Kopf zu behalten, da blendet schon das nächste. Es ist unglaublich, es ist abenteuerlich schön. Aber man soll sich nicht nur blenden lassen, wie auch Toni Hagen schon vor drei Jahrzehnten meinte: „Es ist nicht genug, mit den Augen eines Ästheten durch das Land zu reisen, wenn man mit ihm vertraut werden will. Heute ist es viel wichtiger, mit den Problemen und Bedürfnissen der fernen Mitglieder der menschlichen Familie bekannt zu werden. Man kommt nicht umhin, daß Nepal für seine Zukunft, die ökonomische, wie auch politische, hart kämpfen muß.“ Ein Kampf, den die Nepalesen nicht alleine führen konnten und führen können. Dazu bedarf es der Hilfe aus dem Ausland, dazu bedarf es verschiedenster Projekte, die auch aus den verschiedensten Ländern der Welt in Angriff genommen wurden. Ein ganz besonderes, ein herausragendes, zudem eines, das seinen Ursprung in Vorarlberg hat, steht in Dhulikhel. Dort wurde vom einheimischen Arzt Ram Shresta und dem früheren Feldkircher Unfallprimar Diether Fink vor 15 Jahren ein Krankenhaus buchstäblich aus dem Nichts geschaffen. Heute steht da ein imposantes Gebäude, eine großartige Einrichtung, die hunderttausende Menschen, die vorher ohne medizinische Versorgung waren, betreut. Es ist das, was Toni Hagen gemeint hat: Ein Projekt von besonderer Nachhaltigkeit für die Bevölkerung. Wir werden davon noch sprechen.
"Kommentar von Walter Fink aus den 'Vorarlberger Nachrichten' vom 28.11.2009 ".
VON WALTER FINK
Gestern traf sich die Regierung von Nepal im Schatten des Mount Everest, auf einem einsamen Hochplateau in etwa 5.200 Metern Seehöhe, um dort eine Sitzung abzuhalten. Der einzige Grund für dieses außergewöhnliche Treffen: Nach einem traditionellen Sherpa-Gebet wurde die Rede, die Ministerpräsident Madhav Kumar Nepal von der gemäßigten kommunistischen Partei auf dem nächste Woche beginnenden UNO-Klimagipfel in Kopenhagen halten wird, abgestimmt und abgesegnet. Mit dem sonderbaren Treffpunkt wollte die Regierung des Himalaja-Staates auf die Auswirkungen der Erderwärmung und ihre Folgen, nicht zuletzt für die Himalajaregion, in der durch die Gletscherschmelze riesige Gletscherseen befürchtet werden, aufmerksam machen.
Namaste! werden die Regierungsmitglieder gesagt haben, als sie sich getroffen haben. Namste! sagt man immer und überall in Nepal, eine unter Hindus allgegenwärtige Grußformel, die nach dem indischen Dichter Deepak Chopra folgendes bedeutet: „Ich ehre in dir den göttlichen Geist, den ich auch in mir selber ehre – und ich weiß, daß wir somit eins sind.“ Eine wunderbare Grußformel also, die vom Mahatma Gandhi auf die Frage von Albert Einstein noch schöner erklärt wurde: „Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum residiert. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide nur noch eins sind.“ Kann ein Wort, kann eine Grußformel Schöneres ausdrücken?
Namaste! klang es auch hundertfach im Krankenhaus von Dhulikhel, als dort vor drei Wochen zu einer Ehrung für den früheren Primarius der Unfallchirurgie im Landeskrankenhaus Feldkirch, Diether Fink, geladen wurde. Schwesternschülerinnen, Schwestern, Pfleger, Medizinstudenten, Ärzte und vor allem Patienten, alte Frauen und Männer, standen – manche mit Tränen in den Augen – Spalier, um ihm Blumenkränze aus Tagetes, der in Nepal allgegenwärtigen Blume, umzuhängen. Sie wollten ihren Dank ausdrücken für die Gründung und Betreuung des Krankenhauses in Dhulikhel, das Fink gemeinsam mit dem nepalesischen Arzt Ram Shresta, der in Feldkirch ausgebildet worden war, vor etwa 15 Jahren realisiert hatte. Es ist eine unglaubliche Geschichte. Vor kurzem war an diesem Ort nichts, nun steht dort ein selbst nach unseren Vorstellungen modernes Spital, nicht ganz unser Standard, wo das Beste gerade noch gut genug ist, aber doch viel besser als alles andere, das man in Nepal kennt. Neben Shresta und Fink waren im Laufe der Jahre viele Menschen vor allem auch aus Vorarlberg am Aufbau des Krankenhauses beteiligt, auch über den Verein „Nepalimed“, viele trugen mit Spenden und direkter Hilfe zum Gelingen bei. Nicht zuletzt war es auch das Land und die Diözese Vorarlberg, die mit namhafter Unterstützung die heutige Qualität des Krankenhauses möglich machten, die vor kurzem auch in einem Film des Landesstudios Vorarlberg von Harald Hornik und Gabriel Rüf dokumentiert wurde. Ich konnte mich davon überzeugen, daß die Wirklichkeit die filmische Dokumentation inzwischen noch übertrifft – auch dank anhaltender Hilfe aus Vorarlberg, auch aus der Schweiz, den Niederlanden oder Deutschland. In der Zeit, in der ich in Dhulikhel war, kamen eine ganze Reihe deutscher und österreichischer Ärzte, die dort operierten und den Ärzten für Fortbildung zur Verfügung standen. Das Krankenhaus ist ein Projekt mit Folgen – und das macht es so überzeugend. Denn durch diese medizinische Anstalt wurden in Dhulikhel ein Gymnaisium gegründet, ebenso – auch hier mit wesentlicher Hilfe aus Österreich – eine Schwesternschule, nicht zuletzt gibt es nun eine Niederlassung der Universität von Kathmandu. Eine Stadt befindet sich im Aufbruch, und man sieht das auch, wenn man nach Dhulikhel kommt und mit anderen Orten in Nepal vergleicht. Es ist großartig – und man darf (weil ich schon gefragt wurde) noch immer spenden: Nepalimed, Sparkasse Bludenz (BLZ 20607), Konto 0200-037372.
"Kommentar von Walter Fink aus den 'Vorarlberger Nachrichten' vom 5.12.2009 ".
Nach einem schon fast zur Routine gewordenen Besuch in der ersten Novemberhälfte 2008 im Dhulikhel Hospital in Nepal, darf ich über die erfreuliche Entwicklung seit unserer letzten Notiz in unserer Homepage berichten:
Schwesternschule:
Das von uns errichtete Schulgebäude ist nach wie vor voll ausgelastet. Jährlich werden etwa 90 Schwestern und Pfleger in den Disziplinen General Medizin, Med. Techn. Assistent, Allgemeine Schwester bzw. Pfleger, Augenärztliche Assistentin und Physiotherapie ausgebildet. Ein Kurs dauert 3 Jahre. Jährlich bewerben sich über 1000 Aspiranten aus ganz Nepal um die ca. 90 Stellen, alle Schulabgänger hatten bereits fixe Anstellungen
zum Zeitpunkt der Überreichung der Diplome, bei der ich anläßlich der 12-jährigen Geburtstagsfeier des Spitals, bei der auch der Premierminister teilgenommen hat, dabei sein konnte. In der Umgebung der Schule sind inzwischen 2 Heime entstanden(eines gebaut von Japan, ein zweites von Nepalimed Holland) wo ein Großteil der Schüler auch wohnen kann.
Dhulikhel Hospital:
75 Ärzte, neben 170 Schwestern und Pflegern, sowie 73 administrativ tätige Personen
sind beschäftigt, 19 Abteilungen stehen den Kranken zur Verfügung.
Gebaut wird derzeit an einem multifunktionalen Bauwerk, das 3 Etagen umfaßt und
unten die Werkstätte, im nächsten Stockwerk die Physiotherapie und darüber die Pharmazie, wo Salben auch selbst produziert werden, unterbringen soll.
Alle Abteilungen sind sehr gut ausgelastet, die Hygiene sowie das Niveau der Med. Behandlungen bessern sich ständig.
Ein CT, organisiert von Nepalhilfe Tirol und co-finanziert von uns, ist in Betrieb und in einem Universitätsspital auch in Nepal eine Notwendigkeit.
Der Spitalsgarten, geplant und angelegt von den „Gartenglück „ Damen aus Linz ist sehr gut gelungen und wird auch von den lokalen Gärtnern entsprechend gepflegt.
Außenstellen:
10 solcher einfache Spitalseinheiten sind auf grund der schlechten Wegesituation und der dadurch großen Distanzen zum „Mutterhaus“ vom Dhulikhel Hospital in entlegenen Gegenden geplant und errichtet worden und werden auch personell ausgestattet.
Einmal pro Woche kommt an einem fixen Tag der Doktor vom Spital und behandelt den ganzen Tag geplante oder auch akute Patienten. An solchen Tagen werden dort auch kleinere Operationen durchgeführt. Das Spital kommt also zum Patienten.
Beispielgebend für die rasante Entwicklung des Krankenhauses wollen wir ein paar Zahlen der Abteilung für Allgemeine Chirurgie und Gynäkologie im Jahre 2008 auflisten:
Anzahl der Operationen: 643
Anzahl der ambulanten Behandlungen: 4.633
Anzahl der kleineren chirurgischen Eingriffe: 4.629
Anzahl der Operationen: 610
Kleine gynäkologische Eingriffe: 325
Anzahl der Geburten: 1.366 (Kaiserschnitte: 299)
Zur Realisierung dieses Krankenhaus -Projektes wurde 1991 der Verein Nepalimed Vorarlberg gegründet. Die Aufgabe war dieses „Kind“ auf die Welt zu bringen und ihm „laufen zu lernen". Nachdem dieses Ziel erreicht und sogar übertroffen wurde, konnten
wir die Vereinstätigkeit im Jahre 2004 beenden. Der ehemalige Vorstand des Vereines
ist nach wie vor aktiv in der Unterstützung des Projektes, ein Spendenkonto besteht nach wie vor. (Sparkasse Bludenz, BLZ 20607, Konto 37372)
Große Unterstützung erhält das Projekt auch durch die erfreuliche Initiative der Familie Burgi und Dr. Kurt Payr in Linz, die in den letzten Jahren sehr viel für unser Dhulikhel Hospital getan haben.
Wir, das sind die gesamte Familie - Dr. Kurt Payr, FA für Gyn. und Geb.-hilfe mit Ordination in 4050 Traun, Linzerstr.84, zu Hause in 4040 Linz, Kelsenstr.1
Burgi Payr, Diplomkrankensr.
Dr. Nicole Payr - Ärztin in Ausbildung
Dr. Stephan Payr - Arzt in Ausbildung
Mag. Ellen Payr - Betriebswirtin in PHD Ausbildung
Unsere Interesse für Dhulikhel entstand durch den Bericht von ORF Vorarlberg über die Gründung des Hospitals. Außerdem wusste ich, dass Dr. Diether Fink - den ich vom UKH Salzburg beruflich gut kannte in dieses Projekt involviert war. Nach der "Brutpflege" starteten wir im Herbst 2006 mit einem 2-woechigen Arbeitsbesuch in Dhulikhel. Unser Sohn durfte dort 4 Wochen famulieren. Wir konnten uns von der guten Sache überzeugen und begannen uns dafür einzusetzen. Von der Landesfrauenklinik Linz konnten wir ca. 50 Erwachsenen- und Kinderbetten, div. Krankenhausmaterial mittels Container aus Vorarlberg schicken.
In unserer Ordination haben wir eine Dauerausstellung - Fotos - und Information - unsere Patientinnen unterstützen uns beachtlich mit "Fütterung "eines aufgestellten Sparschweins.
Mit Dr. Ram haben wir uns geeinigt, da wir nur wenig Urlaub pro Jahr haben und es uns nicht möglich ist, für längere Zeit hilfreich im Spital tätig zu sein, es Ärzten zu ermöglichen nach Österreich zur zusätzlichen Ausbildung zu kommen. Inzwischen waren eine Gynäkologin - Dr. Anjana Dongol für 6Wochen in der LFK-Linz, Landeskrankenhaus Kirchdorf und in unserer Ordination, ein Orthopäde - Dr. Diepak Shrestha für 2 1/2 Monate im Diakonissenkrankenhaus Schladming und UKH Linz zur Weiterbildung. Am 15.3.2009 erwarten wir 2 Krankenschwestern, welche im AKH Linz hospitieren dürfen und 3 Monate bei uns bleiben können.
Die Flüge und Aufenthaltskosten - soweit nicht von den Spitälern übernommen, bezahlen wir.
Bis dato konnten wir auch ca.30.000,€ für div. Instrumente und med. Geräte beisteuern.
Die OEVP-Frauen/Linz unter der Leitung von Frau Dir. GR Waltraud Kaltenhuber unterstützen uns mit ihrer Adventveranstaltung "Gang durch den Advent" bereits zum 2.mal sehr großzügig. Auch der Lions-Club Linz-Delta unterstützt uns gelegentlich.
Weitere Aktivitäten sind Vorträge in div. Schulen, dadurch werden Projekte initiiert. Die Lehrer und Schüler der VS-Altenberg erwiesen sich ungemein engagiert und erarbeiteten ca.4000,€, welche sie im Rahmen einer Weihnachtsmesse an Kurt sehr rührend überreichten. Die Schüler der AHS-Linz-Auhof haben auch ein Projekt für Dhulikhel durchgeführt.
Nicht zu vergessen die Damen von der Fa. Gartenglueck, und Dr. Schatzdorfer, welche auch immer wieder Aktivitäten zu Gunsten von Nepal durchführen. Es würde zu weit führen, alle Spender und Gönner aufzuzählen. Es sind vor allem Freunde, welche div. Feste und deren Erlöse für unser gemeinsames Projekt spenden.
Ich hoffe, uns - Ihnen mit dieser letztendlich doch recht ausführlichen Beschreibung - vorgestellt zu haben. Burgi Payr!
Die dokumentierte Entwicklung bestätigt uns wieder einmal daß das was wir 1991 begonnen haben ganz in unserem Sinn mit hoher fachlicher Kompetenz zum Wohle der Bevölkerung weitergeführt wird.